Meine ersten Learnings aus 6 Monaten Selbstständigkeit als Social Media Managerin
24.03.2026
Vor einem halben Jahr habe ich mich dazu entschieden, mich als Social Media Managerin selbstständig zu machen. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue – aber sie kam definitiv mit einigen Herausforderungen.
Ich dachte, ich teile einmal meine wichtigsten Learnings aus dieser Zeit. Vielleicht hilft es dir, wenn du selbst überlegst, dich selbstständig zu machen oder gerade am Anfang stehst.
Learning 1: Ich habe zu viel angeboten
Gerade am Anfang wollte ich alles abdecken.
Ich habe den kompletten Social-Media-Prozess angeboten:
- Strategieentwicklung
- Content-Planung
- Content-Erstellung
- Bearbeitung
- Upload
- Community Management
Auf den ersten Blick klingt das sinnvoll – schließlich möchte man Kund:innen möglichst viel bieten.
In der Realität hat mich vor allem das Community Management extrem viel Zeit gekostet. Nicht nur, weil man ständig erreichbar sein muss, sondern auch, weil man sich intensiv mit den Themen und der Kommunikation jedes einzelnen Unternehmens auseinandersetzen muss. Das ist wichtig, aber auch sehr zeitaufwendig.
Mein Learning daraus: Ein klares Angebot spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie.
Learning 2: Zu viele Aufträge sind nicht immer gut
Ich habe einen klassischen Anfängerfehler gemacht: Ich habe zu viele Aufträge angenommen.
Mein Gedanke war: „Es wäre doch dumm, am Anfang Aufträge abzulehnen.“
Gleichzeitig hatte ich aber den Anspruch, bei jedem Projekt eine hohe Qualität zu liefern und alles pünktlich und sauber umzusetzen.
Die Konsequenz daraus: Ich habe jeden Tag gearbeitet von Montag bis Sonntag und oft bis zu 12 Stunden täglich.
Das Problem daran: Nicht nur mein Privatleben hat darunter gelitten, sondern auch meine Freude an der Arbeit. Und genau das sollte eigentlich nicht passieren.
Mein Learning: Mehr Aufträge bedeuten nicht automatisch mehr Erfolg.
Learning 3: Es läuft selten alles nach Plan
Ein weiterer Punkt, den ich unterschätzt habe: Ein großer Teil der Arbeit läuft nicht nach Plan. Ungefähr 50 % der Dinge entwickeln sich anders als gedacht. Deadlines verschieben sich, Content muss angepasst werden oder neue Anforderungen kommen spontan dazu.
Und genau hier liegt ein wichtiger Teil meiner Arbeit: Diese Unvorhersehbarkeit auszugleichen.
Das ist völlig normal – aber es muss realistisch eingeplant werden und das habe etwas unterschätzt.
Mein Learning: Plane immer Puffer ein.
Was ich jetzt anders mache
Aus diesen Learnings habe ich eine klare Entscheidung getroffen: Ich passe meine Arbeitsstruktur an und fokussiere mich stärker auf Content Creation statt auf komplettes Social Media Management.
Der Grund ist einfach: Es macht mir mehr Spaß und ich kann hier meine Stärken am besten einsetzen.
Mein aktuelles Angebot
Passend dazu habe ich mein Angebot angepasst.
Im April biete ich ein Content Creation Paket an, bei dem du bis zu 25 % auf meine regulären Preise sparen kannst. Gerne kannst du unter den Reiter "Leistungen" das Angebot angucken.
Wenn du Content für dein Social Media brauchst, der nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert, dann melde dich gerne bei mir. Ich biete ein kostenloses Erstgespräch an, in dem wir schauen, wie ich dich am besten unterstützen kann.
Deine Instagram-Account Einstellungen: Die 9-Punkte-Checkliste
08.12.2025
Herzlich willkommen!
Du weißt, wie mächtig Social Media für die Neukundengewinnung ist. Aber ein Konto, das nicht richtig eingerichtet ist, bremst dich massiv aus. Es ist wie ein Ladenlokal in einer dunklen Gasse: Egal wie gut das Angebot ist, keiner findet dich.
Genau deshalb habe ich meine ultimative 9-Punkte-Checkliste zusammengestellt. Diese Schritte musst du umsetzen, um deinen Instagram-Account von "ganz nett" auf eine professionelle Business-Maschine umzustellen. Lass uns starten!
1. Der Pflicht-Schritt: Auf Business- oder Creator-Konto umstellen
Das ist die absolute Basis, wenn du ernsthaft wachsen willst und mit deinem Unternehmen professionell auftreten möchtest.
So geht’s:
Einstellungen → Konto → Kontotyp wechseln → Creator oder Business wählen.
Die unschlagbaren Vorteile:
- Insights (Analytics): Du siehst, welche Inhalte funktionieren und wer deine Zielgruppe ist.
- Kontakt-Button & Kategorien: Erhöht die Professionalität und die Erreichbarkeit.
- Zugriff auf mehr Tools und die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu schalten.
Wichtig: Für Personal Brands (Coaches, Berater) ist „Creator“ meist optimal, für klassische Firmen und Produkte ist „Business“ die bessere Wahl.
2. Profil richtig einrichten: Deine digitale Visitenkarte
Dein Profil ist das Erste, was potenzielle Kunden sehen. Es muss sofort überzeugen.
➡ Das Profilbild
Wähle ein Bild, das klar und erkennbar ist. Wenn du eine Personal Brand bist, zeige dein Gesicht. Ein Logo nutzt du nur, wenn du wirklich schon eine etablierte Marke bist – Menschen folgen Menschen.
➡ Name & Benutzername (Die Suchmaschinen-Optimierung)
Mache dich suchbar! Baue Keywords in das „Name“-Feld ein.
- Beispiel: Statt nur „Laura“, verwende „Laura | Social Media Management“. Das ist essenziell für deine Auffindbarkeit in der Instagram-Suche.
➡ Die Bio (Kurz, klar, Nutzen!)
Hier gilt die Formel: Was du machst → für wen → Ergebnis → Call-to-Action.
- Beispiel:
- „Ich helfe kleinen Unternehmen, Social Media stressfrei zu meistern.“
- „🎥 Content-Plan / ✂️ Bearbeitung / 📱 Management“
- „📩 DM für kostenloses Erstgespräch“
➡ Link-Sticker / Link in Bio
Verzichte darauf, 10 Links einzeln zu posten. Nutze einen Link-Hub (wie Beacons, Linktree, Stan Store). Ein sauberer Linkbaum wirkt deutlich professioneller.
3. Kontaktmöglichkeiten aktivieren
Du willst Business machen, also musst du einfach erreichbar sein.
- Einstellungen → Business/Creator → Kontaktoptionen Wähle mindestens E-Mail und bei Bedarf die Telefonnummer oder Adresse. Das erhöht die Seriosität.
4. Thema / Kategorie wählen
Im Profil unter „Bearbeiten“ wählst du eine passende Kategorie (z. B. „Social-Media-Manager“, „Digital Creator“, „Marketingberater“). Das ist wichtig, damit Instagram und neue Besucher dich richtig einordnen.
5. Empfehlungen & Sichtbarkeit optimieren
Das ist der Hebel für organische Reichweite!
- Kontosichtbarkeit: Dein Konto muss öffentlich sein. (Profil → Einstellungen → Privatsphäre → Konto öffentlich)
- Empfehlungen auf Instagram aktivieren: Das ist der wichtigste Schritt, damit Instagram dich neuen, passenden Nutzern vorschlägt.
- Einstellungen → Kreativität → Kontosichtbarkeit → „In Empfehlungen anzeigen“ aktivieren.
6. Story-Einstellungen & Highlights
Deine Story-Highlights sind dein „Mini-Webseiten“-Ersatz.
- Lege Highlights an für: Angebote, Über mich, Kundenstimmen, Preise, FAQs.
- Engagement: Erlaube interaktive Sticker (Fragen, Umfragen) und Antworten, um die Kommunikation zu fördern.
7. Die richtigen Reels-Einstellungen
Gerade bei Reels gibt es zwei wichtige Punkte zu beachten:
- Musikrechte: Creator-Konten haben oft mehr Musikauswahl als Business-Konten. Wenn Musik wichtig ist, wähle Creator.
- Reels-Sharing: Aktiviere, dass andere deine Reels remixen dürfen. Das ist kostenlose Reichweite, die du dir nicht entgehen lassen solltest!
8. Benachrichtigungen strategisch setzen
Du musst schnell auf Interaktion reagieren, ohne ständig abgelenkt zu sein.
- Schalte nur die Benachrichtigungen ein, die dein Engagement pushen: Kommentare, DMs, Story-Antworten und Zusammenarbeit-Anfragen.
- Die Faustregel: Schnelle Reaktion = Besseres Engagement = Der Algorithmus liebt dich!
9. Werbekonto korrekt verbinden (wenn du Ads schaltest)
Wenn du planst, Ads zu schalten, muss die Verbindung zwischen Instagram und deinem Werbekonto stimmen.
- Einstellungen → Business → Werbezahlungen Eine falsche Verknüpfung kann die Performance deiner Anzeigen von Anfang an killen.
Fazit und dein nächster Schritt
Wenn du diese 9 Punkte konsequent umsetzt, hast du deinen Instagram-Account technisch und strategisch optimal auf Erfolg eingestellt. Du bist sichtbar, professionell und bereit, neue Kunden zu gewinnen.
Mein Start und meine Mission
02.12.2025
Hallo und herzlich willkommen!
Im Oktober habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Der Grund war denkbar einfach: Die Nachfrage nach individuellen Beratungen und Zusammenarbeitsanfragen war schlichtweg zu hoch.
Dabei habe ich eines sehr schnell gemerkt: Viele Unternehmen sind mit dem Thema Social Media komplett überfordert.
- Sie wissen oft nicht wirklich, was Social Media heute bedeutet.
- Sie haben keine Ahnung, wie man brauchbaren Content aufnimmt und bearbeitet.
Was aber alle wissen: Social Media ist ein extrem starkes Marketing-Tool.
Die Macht der Sichtbarkeit
Social Media macht Unternehmen sichtbar wie kaum ein anderer Kanal. Es gibt kaum einen besseren Weg, um systematisch Neukunden zu gewinnen und potenzielle Kunden direkt anzusprechen.
Und das Beste daran: Man kann Social Media – entgegen vieler Meinungen – ganz ohne hohe Kosten und komplizierten Aufwand bedienen!
- Genau das ist der Schlüssel: Wenn man weiß, wie man Content erstellt, lassen sich professionelle Beiträge schnell und einfach mit einem Smartphone und kostenlosen Schnitt-Tools produzieren und hochladen.
Meine Mission: Das Social Media Game verstehen
Und genau hier sehe ich meine Mission: Firmen zu zeigen, wie das Social Media Game funktioniert.
Ich nehme dabei nicht nur die Rolle als Social Media Managerin oder Content Creatorin ein. Ich zeige den Unternehmen aktiv, wie es geht:
- Ich stelle Vorlagen und mein gesamtes Know-how bereit.
- Damit können meine Kunden anschließend selbstständig weiterarbeiten und Social Media als ihr smartes Marketing-Tool nutzen.
Ich bin unglaublich gespannt auf die Erfahrungen, die ich auf dieser Mission machen werde! Ich werde sie hier mit euch teilen – denn nur so wachsen wir gemeinsam!